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26.09.2026, 13:00 Uhr: Veganer Mitbring-Brunch Zu den Terminen

Was ist eigentlich ein Lebenshof?

Gerettete Schweine, Ziegen und Hühner ruhen gemeinsam auf einer Weide

Wer zum ersten Mal von einem Lebenshof hört, denkt oft an einen Bauernhof zum Anfassen oder einen Streichelzoo. Beides trifft es nicht. Ein Lebenshof – wie unsere drei Standorte in Keeken, Brienen und Rindern – ist ein Ort, an dem Tiere bis an ihr natürliches Lebensende bleiben dürfen. Sie werden nicht verkauft, nicht vermittelt, nicht gezüchtet und nicht für irgendeinen Zweck „genutzt“. Sie leben einfach – und das ist der ganze Unterschied.

Warum retten wir, statt zu vermitteln?

Die meisten Tiere, die zu uns kommen, haben eine Geschichte hinter sich: aus der Mast befreit, aus Überforderung abgegeben, ausgesetzt oder aus schlechter Haltung sichergestellt. Viele von ihnen sind gesundheitlich vorbelastet, an Menschen kaum gewöhnt oder schlicht zu alt, um in ein „normales“ Zuhause vermittelt zu werden. Eine erneute Vermittlung würde für sie oft bedeuten: wieder ein neuer Ort, wieder neues Vertrauen aufbauen, wieder das Risiko, dass es nicht passt.

Ein Lebenshof bricht diesen Kreislauf. Statt Tiere weiterzureichen, bieten wir ihnen einen letzten Ort. Keine Probezeit, keine Bewerbung, kein „auf Zeit“ – sondern ein Zuhause, das bleibt.

Was ein würdevolles Leben konkret bedeutet

Für uns ist das kein abstrakter Begriff, sondern ganz praktisch:

  • Genug Platz und Ruhe, statt Enge und Ständig-Beobachtet-Werden
  • Ein soziales Umfeld, das zur Art passt – Schweine leben in Gruppen, nicht allein
  • Medizinische Versorgung, auch wenn ein Tier nie wieder „produktiv“ wird
  • Niemand, der an ihnen verdient

Insgesamt sind wir aktuell Zuhause für rund 130 Tiere – von Minischweinen über Schafe und Ziegen bis zu Hunden, Katzen und Kaninchen, die aus ganz unterschiedlichen Situationen zu uns gefunden haben.

Lernort statt nur Rückzugsort

Wir sind offiziell anerkannter Lernort Tierschutz. Das bedeutet: Wir öffnen unsere Höfe bewusst für Schulklassen, Gruppen und Besucher:innen nach Absprache – nicht, um Tiere vorzuführen, sondern um zu zeigen, wie respektvoller Umgang mit Tieren aussehen kann. Wer bei uns zu Besuch ist, merkt schnell: Diese Tiere haben Persönlichkeit, Vorlieben und Grenzen – genau wie wir.

Wie du helfen kannst

Ein Lebenshof finanziert sich nicht von selbst. Futter, Tierarztkosten und die tägliche Pflege laufen unabhängig davon weiter, ob gerade Spenden reinkommen oder nicht. Am meisten hilft uns deshalb Planbarkeit – zum Beispiel durch eine Tierpatenschaft. Aber auch ein Besuch, ein geteilter Beitrag oder eine einmalige Spende machen für unsere Tiere einen echten Unterschied.

  • Erstellt am .
Nori Kaninchen

Nori

  • Zwergkanichen

„Er kam mit seinen Geschwistern aus einem Zuhause in dem er nicht mehr willkommen war“

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❤️ Patenschaft verfügbar

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Jedes Tier auf unserem Hof hat eine Geschichte. Mit deiner Patenschaft sicherst du Futter, medizinische Versorgung und ein liebevolles Zuhause.

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